Lernende Organisation

TEAMENTWICKLUNG, STRATEGIE, EMPOWERMENT FÜR DIGITALISIERUNG; INTELLIGENT DECISION MAKING

Nachhaltige Performance

Die Zukunftsfähigkeit einer Organisation hängt heute davon ab, ob sie sowohl Bewährtes zu bewahren wie auch experimentell Neues zu erschließen vermag. Ein Unternehmen muss heute in der Lage sein, effizient zu sein und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Notwendig ist eine Abkehr von der Vorstellung exakter Planbarkeit organisationalen Geschehens. Es gilt, vorausschauend Veränderungen vorwegzunehmen. Strukturen, Prozesse, Kommunikations­muster und Entscheidungswege sind im Kontext laufend zu reflektieren, um die Organisation als Ganzes lernfähig zu erhalten.

Überraschungen und Irritationen mit zufällig sich ergebenden Chancen und Bedrohungen zu erwarten, gehört dabei ebenso dazu wie das fortlaufende Hinterfragen einmal getroffener Annahmen. Die Organisation und ihr Kontext sind permanent im Blickfeld zu halten, um auf potentielle Störungen und sich anbietende Handlungsoptionen reagieren zu können. Auch Haltungen, Regeln und Bewertungen sind fortlaufend konstruktiv zu hinterfragen. So wird Aufmerksamkeit auf potentiell produktive Zuwider-Handlungen, Anomalien und kritische Ereignisse gerichtet. Das laufende Beobachten des gegenwärtigen Handelns, das Streben nach Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und ein weitsichtiges Vernetzen von Wissen und Können sind wertvoll. Dadurch wird die  Aufmerksamkeit aller Beteiligten so gelenkt, dass Bewährtes als solches erkannt und bewahrt werden kann und die Organisation gleichzeitig lernfähig und -bereit bleibt. Letzteres beinhaltet ebenfalls die organisationale Kompetenz, Hinfälliges, wie beispielsweise eingeschlichene Routinen oder obsolet gewordene Kontrollschlaufen, auch wieder zu verlernen.

Wertebasiertes Managementverständnis

Um unter den Bedingungen permanenten Wandels nachhaltig wertschöpfend zu arbeiten, ist ein wertebasiertes Managementverständnis hilfreich. Als Dienstleistung am Organisations­zweck setzt Management die eigene Geschichte sinnvoll fort und schafft die Grundlage für eine achtsame Balancierung von Widersprüchen im Unternehmensalltag. Management ist verantwortlich, einen sinn- und identitätsstiftenden Wertekodex zu verwirklichen, der Mitarbeitenden ein situationsbezogen sinnvolles Handeln ermöglicht.

Die Aufmerksamkeit auf funktionale Aspekte von Werten und auf ihren Nutzen im Umgang mit Unsicherheit und Ambivalenz zu lenken, kann eine das Management effektiv unterstützende Leistung von Beratung sein. Wirkungsvolle Beratung setzt daher an expliziten und an impliziten Prozessen zugleich an. Implizite Prozesse in die Kommunikation zu bringen, ermöglicht gänzlich neue Perspektiven und Einsichten.

Implicit Assessment & Solutions

Bei unseren impliziten Verfahren werden Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaften, der Psychologie und der Neurowissenschaften kombiniert, um Motive, Wissen und Können sichtbar werden zu lassen und Potentialentfaltung, sowie Veränderungs-und Entscheidungsprozesse nutzbringend zu unterstützen. Komplexe Zusammenhänge können anders gesehen, ungenutzte Ressourcen und Potentiale erkannt sowie handlungsleitende Bewertungsstrukturen mit ihren Chancen und Risiken identifiziert werden. Organisation kann permanent lernfähig werden.

March, J.G. (2016). Zwei Seiten der Erfahrung: Wie Organisationen intelligenter werden können. 1. Aufl., Heidelberg: Carl-Auer.

Schmidt, G. (2003). Die Klinik als lernende Organisation; in: Systeme – Interdisziplinäre Zeitschrift für systemtheoretisch orientierte Forschung und Praxis, Hrsg. ÖAS – Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien, S. 160 – 186.

Weick., K.E., & Sutcliffe, K.M. (2016). Das Unerwartete managen. Wie Unternehmen aus Extremsituationen lernen. 3. Aufl., Schäffer-Poeschel: Stuttgart.

Wimmer, R. (2000). 3 Spielarten der OE; in: Zeitschrift Unternehmensentwicklung; Heft 1/2000, S. 4.

Wimmer, R. (2017).: Führung und Change Management als Grundlage einer dauerhaften Wettbewerbsfähigkeit, in: Roehl, H. & Asselmeyer, H. (Hrsg.): Organisationen klug gestalten, Stuttgart: Schäffer-Poeschel, S. 191 – 209.

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